Klavierkonzert – Kanako Yoshikane

28. September 2020 - Kanako Yoshikane ist eine Perfektionistin auf dem Klavier. Nicht nur ihr musikalisches Können sondern auch der Gesamteindruck ihrer Darbietung begeistert.

Im Theater wäre eine Stecknadel zu hören gewesen, so leise verhielt sich das Publikum. Jeder Ton wollte gehört werden. Mit ihrer Wahl der Klaviersonante Nr. 18 von Wolfgang A. Mozart und der Klaviersonate Nr. 21. Von Franz Schubert hatte sie sich jeweils das letzte komponierte Stück der großen Meister ausgesucht.

Die feine Nuancierung der leisen Passagen und die Betonung der crescendo Passagen begeisterten gleichermaßen. Interessant ist, dass die drei letzten zu einem Zyklus gehörenden Klaviersonaten von Schubert, zu denen auch die Nr. 21 gehört, erst seit dem Ende des 20. Jahrhunderts als „ganz große Werke" angesehen werden. Sie erscheinen regelmäßig in Konzertprogrammen prominenter Pianisten, werden als „gleichwertig" mit den späten Beethoven'schen Klaviersonaten erachtet werden. Das Publikum des Theaters Am Kurpark durfte diese wundervollen Werke von einer ausgezeichneten jungen Pianistin dargeboten erleben.

 

Text und Fotos: Raidl

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